Barcelono,Picasso Museum

Die Anfänge der Malerei von Picasso, als 12-13-jähriger malt er kleine Landschaftsbilder auf Holz, zart, ganz bei sich, wie wohl später nie mehr . Kein Einfluß einer “Kunstszene” zu spüren.
Auf dem Wandtext: ENCOURAGED BY HIS PARENTS…
Was braucht es mehr, um sich entwickeln zu können.

Sicherheitskonferenz München 31.1.2014, Bundespräsident Gauck und die Internationale

Bundespräsident Gauck als erster Redner zur Eröffnung der 50.Sicherheitskonferenz in München. Angekündigt war seine Rede  als Aufbruch in die internationale Verantwortung Deutschlands, was immer das heißen mag.

Erwartungshaltung: groß, der geneigte Zuhörer erwartet etwas wie “über den Tellerrand gucken”,” das Brot mit anderen teilen”, nicht das Diktat der Empörung, sondern die diffizile Art der Diplomatie redend.

Ergebnis: Gauck sprach vom Deutschland als dem besten Deutschland, vom Deutschland der Guten, von der Überwindung der Spaltung, er sprach pastoral, und er sprach in einem Gedankenradius von gefühlten 5 Kilometer, was der Wirkungsweise eines mecklenburgischen Pastors im 19.Jahrhundert entsprach.

 

Nichts von einem Pazifismus, der der Diplomatie das Wort redet, nichts von einer Ermahnung zum Geben, zur Chancengebung für die 4.5. Welt.

Nein, nur ein, ” Seht , wie gut wir sind”. Herr Gauck, das war kleindeutsch.

1988 gekauft und 2013 gelesen …
Meine Empfehlung.

Hans Magnus Enzensberger

Ach Europa!

In den Jahren 1982 bis 1987 verfasst und 1987 bei Suhrkamp erschienen.

Wunderbar, wie Enzensberger auf seiner Tour zu Freunden das Europa beschreibt,
das wir – heute verunsichert – krampfhaft haltend – auf Harmonisierung trimmen wollend –
in uns und vor uns haben.

Keine aktualisierte Ausgabe, die im Nachhinein manches auf den Zeitgeist trimmt, nein, wahrhaftig und unverfälscht hält uns Enzensberger seine “Vision” noch vor dem Fall der Mauer und des Glasnost in Osteuropa vor.

Mit einem Augenzwinkern zeigt er das Europa des positiven Chaos, das Europa der Ungleichheiten als Chance für dasselbe.

Und in seiner Vision im Epilog – er versetzt sich in einen amerikanischen Journalisten des Jahres 2006 zeigt er uns den Spiegel vor.

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Frankreich Provence

Frankreich, Provence – 2012

Das Weiß als Fetisch unserer modernen Architektur legen wir in mediterranen Urlaubsräumen ab. Zurück zu Hause planen wir die Lofts mit multifunktionalen Räumen und vergessen die Intimtät der Nischen und Rückzugsorte.

New York 2013

New York – 2013

Vor dem Gebäude der UN: ohne Kommentar.

London - Gerhard Richter

London, Januar 2012: Gerhard Richter in der Tate Modern.

Die Ausstellung eines deutschen Künstlers im Ausland – eine andere Wahrnehmung – wie nähert sich ein Besucher in seiner Sprache dem Bild, wie intensiv setzt er sich damit auseinander –
auch bei mir eine andere Wahrnehmung, obwohl ich alle Bilder schon früher anschauen konnte.

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